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Ayurveda - Die Wissenschaft vom langen glücklichen Leben

 

1. Woher kommt Ayurveda?

2. Die Wissenschaft des Ayurveda?

 1. Ayur-Veda – (Sanskrit: Ayus- das Leben, Veda- das Wissen) Das Wissen vom langen (gesunden und glücklichen) Leben...

...beschreibt ein umfassendes medizinisches System. Bereits vor 5000 Jahren wurde es auf Hochschulniveau in Indien gelehrt. Es gibt in den alten vedischen Schriften umfassende Lehren zu vielen medizinischen Gebieten, wie innere Medizin, Gynäkologie, Toxikologie, Kräutermedizin, Chirurgie, selbst Verfahren zur Gehirnchirurgie wurden in den alten klassischen Werken beschrieben. Ursprünglich war der Ayurveda nicht nur dazu gedacht, Krankheiten beim Einzelnen zu heilen, sondern auch die Volksgesundheit zu verbessern. Positives gesundheitsförderndes Verhalten des Einzelnen sollte sich addieren, um eine krankheitsfreie Gesellschaft zu schaffen - dieses war der Anspruch der Weisen, wie er in den alten Texten formuliert wird. Im heutigen Indien nutzen die meisten ayurvedischen Ärzte jedoch nur noch fragmentarisch die vorbeugenden und therapeutischen Behandlungsansätze, die in den klassischen Texten empfohlen werden. Die Zeit und politische Einflüsse ließen aus dem Gesamtgebäude des Ayurveda nur Teile übrig.

Um die volle Wirksamkeit des Ayurveda wieder herzustellen, war es notwendig, die teilweise unverknüpften Therapierichtungen wieder zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufassen. Bereits Ende der siebziger Jahre regte der indische Gelehrte Maharishi Mahesh Yogi eine Reihe der erfahrensten Ayur-Veda-Ärzte Indiens in Zusammenarbeit mit westlichen Medizinern und Wissenschaftlern an , den Ayurveda in seiner Gesamtheitheit wiederherzustellen und auch im Westen verfügbar zu machen. Unter der Führung von Maharishi Mahesh Yogi schlossen sich viele der berühmtesten Ayurveda Experten zusammen, um den Ayurveda in seiner ursprünglichen Reinheit und Vollständigkeit wieder anzubieten. Außerdem überzeugte er Hüter von ayurvedischen Geheimnissen, die bislang nur in Familientraditionen weitergegeben  wurden, ihre Rezepturen und Heilmethoden erstmals allgemein zugänglich zu machen. Westliche Wissenschaftler und vedische Experten setzen sich zusammen um in jahrelanger Feinarbeit die ayurvedischen Originaltexte in die heutige Sprache zu übertragen, da viel in früheren Übersetzungen durch Fehlinterpretationen verloren gegangen war. Aus diesen Bermühungen entstand der "Maharishi Ayur-Veda", der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ayurveda in seiner Gesamtheit und Reinheit anzubieten.

Nach Maharishi Ayur-Veda, liegt die entscheidende intelligente Steuerungsquelle unserer körperlichen Existenz im menschlichen Bewusstsein. Hier existiert ein Bauplan für unseren Körper, der bei Unterbrechung des Kontaktes zur Quelle dieser Intelligenz störanfällig wird. Daher zielen alle Programme des Ayurveda daraufhin den Kontakt im menschlichen Bewusstsein zu dieser steuernden Intelligenz wiederherzustellen. Dies wird auch als Selbstrückbezug bezeichnet (Rückbezug zum eigenen Selbst). Die alte vedische Wissenschaft ist im Gegensatz zu der westlichen Wissenschaft einen anderen Weg der Wissensgewinnung gegangen. Die ganzen Naturgesetzmäßigkeiten, die in den vedischen Schriften niedergelegt sind, wurden von sogenannten vedischen Sehern im eigenen Bewusstsein "geschaut". Über verschiedene Techniken zu geistigen Bewusstseinserweiterung war es Ihnen möglich durch Selbstrückbezug in Kontakt mit der steuernden Intelligenz zu treten und die Naturgesetzmäßigkeiten, die unsere Existenz steuern im Spiegel des eigenen Bewustseins zu schauen. Nach vedischer Sicht gibt es eine vereinende Intelligenz oder auch Bewusstseinsfeld, aus dem die Existenz unseres Universums geschaffen wurde und ständig aufrechterhalten wird....

 

   

 

2. Die Wissenschaft des Ayurveda?

.... in vedischer Terminologie wird dieses Feld "Samhita" genannt und im RIK VEDA als zeitlich unbegrenztes, unmanifestes Bewusstseinsfeld mit unendlicher Dynamik bei gleichzeitig absoluter Stille beschrieben, dass ständig mit sich selber interagiert und darüber die materiellen Erscheinungen unserer Existenz hervorbringt.

Dieses Bewusstseinsfeld besitzt drei fundamentale Qualitäten, Rishi (= Beobachter, Subjekt), Devata (= Prozess des Beobachtens, Austausch zwischen Subjekt und Objekt) und Chandhas (Beobachtung, Objekt). In ayurvedischer Terminologie werden diese 3 Qualitäten als VATA, PITTA und KAPHA bezeichnet.

Schließen Sie jetzt einmal die Augen. Und beobachten Sie eine zeitlang Ihren Atem. Was werden Sie wahrnehmen? Sie werden eine Qualität Ihres Bewusstseins feststellen, die beobachtet (Subjekt) --- außerdem werden Sie eine weitere Qualität Ihres Bewusstseins feststellen, die beobachtet wird (Objekt) --- und sie können auch einen Austausch zwischen wahrnehmendem Subjekt und beobachtetem Objekt feststellen. Außerdem werden sie eine zu Grunde liegende Einheit wahrnehmen (Samhita), die alles verbindet (Sie sind ja eine Einheit, keine 3 schizophrenen Persönlichkeiten). Sie sehen also, sogar das menschliche Bewusstsein hat auch diese drei Qualitäten.

Die alten Rishis (vedische Seher) entdeckten, dass diese drei Qualitäten (VATA, PITTA, KAPHA) überall in unserem Universum als Regulationskräfte oder -Funktionen zu finden sind.

VATA: besteht aus den Elementen: LUFT und RAUM

PITTA: besteht aus den Elementen: FEUER und etwas WASSER

KAPHA: besteht aus den Elementen: WASSER und ERDE

Der Übersetzungsschlüssel für diese Begriffe ist uns im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen. Luft verkörpert das Prinzip der Bewegung. Raum bedeutet Kommunikation (Informationsaustausch, durch den Raum werden Informationen übertragen). Feuer verkörpert das Prinzip der Umwandlungsenergie. Wasser verkörpert die Kohäsionskräfte (zusammenziehende Kräfte), also verflüssigend wirkend. Erde verkörpert die Struktur, äußere Form, die ein Objekt einnimmt.

Ein Naturwissenschaftler würde jetzt einwerfen: „ Die Welt besteht nicht aus den fünf Elementen, sondern aus Elementarteilchen.

Dies ist jedoch kein „objektives“ naturwissenschaftliches Denken, dass die Wahrnehmung des Subjektes ausschließt, sondern ein Denken in Analogien.

Wenn wir uns das Bohr’sche Atommodell hernehmen, können wir dort auch die 3 Wirkkräfte VATA, PITTA und KAPHA wirken sehen. Das Atom wird in seiner Struktur aufrecht erhalten, hat eine äußere Erscheinung. Dies geschieht mittels der Kohäsionskräfte die durch dem Wasser von Pitta und Kapha verkörpert werden. Außerdem findet stets ein Energieaustausch zwischen Atomkern und Hülle statt (Die positiven Kernteilchen Wechsel wirken mit den Elektronen der Hülle). Außerdem bewegt sich das Elektron (gesteuert durch VATA). Sehr viel Raum befindet sich zwischen Atomkern und Hülle (VATA).

Obwohl die  ayurvedische Sichtweise der Realität, die subjektive Erfahrung nutzt, kann sie trotzdem, wie Prof. Dr. Martin Mittwede festgestellt hat, als Wissenschaft bezeichnet werden. (Es gibt eine theoretische Klassifikation und Einordnung der Phänomene der Wirklichkeit mit nachvollziehbaren Maßstäben und Techniken, die darauf ansetzen. Jeder, der diese Techniken beherrscht und anwendet erhält reproduzierbare Ergebnisse).

Darüber hinaus ist das schöne an der ayurvedischen Wissenschaft, dass sie im Gegensatz zur Naturwissenschaft eine vollständige Wissenschaft ist, denn sie klammert nicht, wie die Naturwissenschaft, die subjektiven Erfahrungen aus, sondern diese werden Teil der wissenschaftlichen Erkenntnis. Die Naturwissenschaft hat sich bei der Wissensgewinnung ausschließlich auf das objektive Feld unserer Existenz beschränkt. Das hat zur Folge, dass subjektive Bereiche ausgeklammert werden und die Naturwissenschaft unvollständig bleibt. Dies hat ferner zur Folge, dass Modelle der Naturwissenschaft ständig den neuen experimentellen Erfahrungen angepasst werden müssen. Als man z.B. entdeckte, dass die Erde eine Kugel ist, musste das zweidimensionale Koordinatensystem in ein dreidimensionales geändert werden. Dies passiert nicht im Ayurveda. Jede Form der Existenz kann in VATA, PITTA, KAPHA Wechsel wirkenden Anteilen klassifiziert werden. Jede neue Erkrankung, die auftritt kann aufgrund von subjektiver Wahrnehmung klassifiziert und eingeordnet werden. Sonnenbrand ist z.B. eine PITTA-Störungen , d.h. es befindet sich zuviel "Feuer" in der Haut.

Sicherlich ist dies noch ein sehr grobes Raster, aber es gibt noch feinere Unterteilungen die SUBDOSHAS von den DOSHAS (VATA, PITTA, KAPHA).

Die wahrnehmbaren Eigenschaften VATA, PITTA und KAPHA sind:

 

VATA: leicht, beweglich, rau, kalt, trocken

PITTA: heiß

KAPHA: schwer, stabil, weich, kalt, nass

 

Aus diesen Eigenschaften ergibt sich auch eine Einordnung der Jahreszeiten:

Im Sommer herrscht PITTA vor. In den Übergangszeiten überwiegend VATA und in den Wintermonaten KAPHA.

In der Ernährung gibt es 6 Geschmacksrichtungen  und 6 Qualitäten die den Doshas wie folgt zu geordnet sind:

VATA wird durch die Geschmacksrichtung: herb, bitter, scharf und durch die Qualitäten: kalt, trocken und leicht angeregt.

PITTA wird durch die Geschmacksrichtung: scharf, salzig und sauer und durch die Qualitäten: heiß und ölig angeregt.

KAPHA wird durch die Geschmacksrichtung: süß, salzig und sauer und durch die Qualitäten: kalt, schwer und ölig angeregt.

Alle diese Gesetzmäßigkeiten konnten die vedischen Rishis sehen. Je reiner das Bewusstsein, desto klarer können auch wir diese Qualitäten in der Natur und in unserer Existenz wahrnehmen. Um das Bewusstsein von Stressen zu reinigen und um diese Naturgesetzmäßigkeiten in ihrer Klarheit wahrzunehmen, gab es in den vedischen Zeiten Techniken zur Bewusstseinsklärung und -erweiterung. Die Technik, die der Maharishi Ayur Veda aus den alten Überlieferungen hierzu einsetzt, ist die Transzendentale Meditation. Die Transzendentale Meditation, wird nicht wie vielfach behauptet, für die Ausübung einer Religion eingesetzt, sondern ist eine einfache spontan arbeitende Technik, die einen Entspannungsreflex des menschlichen Nervensystems ausnutzt, um Entspannungszustände zu erreichen, die messbar tiefer sind als im Tiefschlaf  und dies bei vollem Bewusstsein.

Transzendentale Meditation stellt über die Erfahrung des eigenen Selbstes  den Rückbezug zu den eigenen Naturgesetzmäßigkeiten wieder her. Alle wirksamen ayurvedischen Techniken haben zum Ziel den Selbstrückbezug zu der uns steuernden inneren Quelle dem eigenen Selbst wiederherzustellen. Dies kann man sicherlich auch über Körperübungen (YOGA ASANAS) oder ayurvedische Reinigungstherapien (PANCHA KARMA) erreichen, denn es gibt ein ayurvedisches Sprichwort: „Ziehst Du an einem Bein eines Tisches folgen die anderen drei hinterher“. D.h. wende ich Mittel auf den Körper an folgt der Geist hinterher. Dabei sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, daß das menschliche Bewußtsein die grundlegendere Kraft in der menschlichen Existenz ist. Ein Mensch kann nicht durch einen Heiler geheilt werden, der Heiler kann immer nur Hilfestellung geben. Ein Bruch wird geschient. Zusammen wachsen tut er von alleine. Geheilt wird der Mensch durch die eigene innere unbeschreibliche Intelligenz, die den Bauplan hierfür beinhaltet.

 

 

Genauso wie Jahreszeiten nach den DOSHAS klassifiziert wurden, gilt dies auch für Tageszeiten:

VATA beherrscht die Zeit von: 2-6 Uhr und von 14-18 Uhr

PITTA beherrscht die Zeit von: 10-12 Uhr und von 22-2 Uhr

KAPHA beherrscht die Zeit von: 6-10 Uhr 18-22 Uhr

 

Deswegen ist es günstiger seine Hauptmahlzeit mittags gegen 12 Uhr einzunehmen, weil dann auch die innere Verdauungskraft am stärksten ist. Viele dieser Weisheiten sind uns noch geläufig. Wenn wir auch mehr und mehr gegen Naturgesetzmäßigkeiten verstoßen, die später zu einer Anhäufung eines oder mehrer Doshas führen und sich dann in Form von Krankheiten niederschlagen. Sicherlich zieht sich jeder im Winter warm an, denn sonst bekommt er eine Kapha-Erkrankung ( Schnupfen und Husten). (Kapha ist zuständig für den Schutz des Körpers =Aufrechterhaltung der Struktur, z.B. durch die Schleimhäute).

 

 

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